AN GUTEN TAGEN LEUCHTEN WIR BESONDERS HELL – WIE DU ES SCHAFFST DIR DEIN STRAHLEN AN DEN ANDEREN TAGEN WIEDERZUHOLEN

Hast du dir noch am Morgen vor dem Spiegel gedacht: WOW, heute sehe ich aber richtig gut aus, hat sich dies mittags vielleicht schon längst ins Gegenteil verkehrt – ohne dein Zutun, du hast dir vielleicht noch nicht mal den Kaffee über die Anzughose oder das Kostüm geschüttet – 🙄

Es ist einfach passiert, weil jemand beim Bäcker, in der Straßenbahn oder im Büro neben dir stand und dir mit seiner Attitude – einem besonders kritischem Blick oder Kommentar – das Gefühl vermittelt hat, als stünde er oder sie sowieso über allem und jedem.

Wenn du in derartigen Situationen nicht genügend Selbstbewusstsein oder verbales Geschick hast, ist dein Tag im Eimer und zwar sowas von: Du schleppst dieses plötzlich auftretende Gefühl von Unzulänglichkeit, wie einen unsichtbaren Rucksack, den kompletten Tag mit dir herum: Deine Haltung verändert sich, die Schultern fallen leicht nach vorne, der Kopf sitzt nicht mehr so aufrecht auf deinem Hals, wie er es noch vor wenigen Minuten tat, ein grimmiger Zug liegt um deine Mundwinkel und deine Augen haben ihren Glanz komplett verloren – dies alles passiert innerhalb von Sekunden und ohne dass du es bewusst steuerst. Besonders fies daran ist, dass du selber es meist gar nicht merkst, alle anderen aber schon: Deine Ausstrahlung ist ist im Keller und wenn du nicht aufpasst, bleibt sie dort auch.

An guten Tagen stehen wir über solchen Dingen – da machen uns gewisse Bemerkungen in unsere Richtung, übermäßige Kritik oder abschätzige Blicke nicht so viel aus. An anderen Tagen wiederum, schmeißen uns derartige Dinge komplett aus der Bahn und wir beginnen an uns selbst zu zweifeln, aber genau an diesen Tagen ist es besonders von Bedeutung, dass wir nach außen eine klare Haltung zeigen und die kann nur eines ausdrücken: MIT MIR NICHT! NICHT HEUTE! NIEMALS!

In diesen Momenten gibt es nur eine Möglichkeit – du hast nämlich keine Zeit, dich selbst zu bedauern und ein lautes Klagelied zu singen (weil ja alles so furchtbar schlimm ist und du selbst sowieso…), du hast ein Leben zu leben – also pack den Stier bei den Hörnern, richte dein Krönchen, zieh deine Mundwinkel nach oben, straff die Schultern und streck die Brust soweit raus, dass hoffentlich der Knopf deiner Bluse explodiert (das klappt im übrigen auch mit dem Hemd 😉) – so ein explodierender Knopf kann wahre Wunder bewirken: er wird nicht nur wie von Zauberhand deine eigene Gesichtsfarbe verändern und dich – nach dem ersten Schreck – hoffentlich tränen lachen lassen, er wird obendrein den Tag des Menschen neben dir retten, völlig egal mit welchen Kalkulationen oder Steuertabellen dieser eben noch gedanklich beschäftigt war.

Wenn du die Sonne nicht sehen kannst: sei du selbst jemand der strahlt!

Gravado

Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit oder Selbstbewusstsein – Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Es sollte nicht nur die Kleidung oder Frisur sein, welches dir ein gutes Gefühl mit auf den Weg gibt, wenn du das Haus verlässt, dies sind nur Äußerlichkeiten, die sich mit wenigen Handgriffen verändern lassen, aber mit genauso wenig Aufwand lassen sich diese Äußerlichkeiten ins Gegenteil verkehren. Es kann also nicht dein Ziel sein, ausnahmslos äußerlich zu glänzen. Dies wäre genauso als würde man eine Pyramide auf den Kopf stellen: nicht gänzlich unmöglich aber eine sehr wackelige Angelegenheit. Okay, ich geb’s zu: der Vergleich ist etwas sonderbar, aber Du verstehst sicherlich was ich meine.

Dieses gute Gefühl – dein SELBSTWERT – muss aus deinem Inneren heraus kommen, du musst mit jeder Faser deines Geistes und deines Körpers davon überzeugt sein – weit mehr als nur “in Ordnung” zu sein – genau so wie du eben bist. Dies sagt sich meist leichter als es in der Praxis tatsächlich ist, völlig klar und manche Menschen mögen auch behaupten, dass Selbstwert nur mit dem nötigen Kleingeld und dem richtigen Designernamen auf der Kleidung möglich ist.

Ein Mensch von Kopf bis Fuß in Prada, Gucci und Co.KG gehüllt, ist nicht automatisch mehr wert, nur weil er Kleidungsstücke im Wert von mehreren tausend Euros auf der Haut trägt – er gibt vielleicht vor es zu sein, weil er sich so fühlt – aber sehr oft legen eben jene Menschen ihr Selbstwertgefühl am Abend mit der Designerkleidung ab.

Dass Kleider Leute machen, ist schon klar und daran ist auch nichts auszusetzen, schließlich trägt man als Anwalt, Steuerberater, Richter, Polizist oder Feuerwehrmann nicht ohne Grund Businessanzüge oder Uniformen: Diese Art Kleidung dient vorrangig der eigenen Ausstrahlung, sowie dem ersten Eindruck und natürlich auch der Tätigkeit oder dem gesellschaftlichen Anlass: doch warum fühlst du dich in einem Businessanzug oder in einer Uniform gleich viel selbstsicherer als in einem Jogginganzug?

Weil sich mit dieser Kleidung deine innere Einstellung verändert, und mit ihr verändert sich deine äußere Haltung und dein gesamtes Auftreten. Dadurch verändert sich deine Sicherheit und dein Vertrauen in die eigene Person und zu deinen eigenen Fähigkeiten – gegenüber der Welt und den Mitmenschen: Du gewinnst SELBSTSICHERHEIT.

Doch warum wirst du in einem gepflegten Anzug oder einem adretten Kleidchen meist respektvoller behandelt als in Jogginghosen? Weil du aufrechter gehst, kraftvoller stehst und deiner Stimme – bewusst oder unbewusst – mehr Nachdruck verleihst: du signalisierst eine sich selbst bejahende und von dir selbst, sowie deinen Fähigkeiten und deinen Qualitäten überzeugte Haltung: dein SELBSTBEWUSSTSEIN steigt.

Zusammengefasst bedeutet dies: Eine selbstbewusste Person kennt ihre Stärken, Fähigkeiten und Macken. Selbstwertgefühl bedeutet, seinen eigenen Wert zu erkennen und aus diesen Fähigkeiten und den praktischen Erfahrungen, die uns in unseren Qualitäten bestärkt, entsteht dann echte Selbstsicherheit beziehungsweise Selbstvertrauen.

Was Du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere über dich denken.

Seneca

Mach dein Glück nicht vom Außen abhängig

Zweifelsohne beeinflusst unser Äußeres unsere Umwelt und es versteht sich von selbst, dass Markenkleidung schon alleine durch seine hervorragende Qualität ein gutes Gefühl vermittelt – wenn es aber ausnahmslos die Kleidung ist, die nach außen hin glänzt, dann läuft etwas gewaltig schief im eigenen Kopf.

Die Frage ist also nicht: Was trägst du, sondern wie (!) trägst du es – wie präsentierst du dich! Nimmt dein Gegenüber dich als Businessanzug oder als Jogginganzug wahr?

Ein Kleid für 12,95 Euro aus dem Second – Hand – Laden kann mehr Wirkung erzielen als eines aus der letzten Chanel Kollektion. Das Model – in diesem Fall du oder ich – entscheidet einzig und allein mit seiner Ausstrahlung: dem aufrechten Gang, der Haltung und Körperspannung sowie dem inneren Leuchten – wie es beim Gegenüber ankommt und signalisiert dadurch nonverbal und zweifelsfrei: HIER BIN ICH.

Warum glaubst du wohl investieren Modedesigner Millionen in die richtigen Models, die es vermögen, den Zuschauer auf den Catwalks dieser Welt die Illusion zu vermitteln, in den unmöglichsten Outfits fantastisch auszusehen, auch wenn die dargebotenen Kleidungsstücke oftmals – für uns Normalsterbliche – bestenfalls für den Kuhstall geeignet scheinen – sorry, but its true.

Wenn du es schaffst – mit einem weißen Kleid, auf welches du dir während deiner zweistündigen Fahrt zu deinen täglichen Terminen, einen Becher Cappuccino geschüttet hast (brauner Milchschaum in Form und Größe dem Eiffelturm entsprechend, macht sich prima auf weißem Untergrund 🙄🤣). Wenn du es damit schaffst, alle deine Termine durchzuziehen, fachlich konzentrierte Gespräche zu führen und zwar ohne dass du deinem Gegenüber diesen gigantischen Fleck mit einer einzigen Silbe entschuldigend erklärst, und keiner deiner Gesprächspartner – in fünf Terminen, diesen Fleck auch nur ansatzweise Beachtung schenkt, dann hast du einen guten Tag und deine Ausstrahlung voll im Griff, möchte ich behaupten 🙈😂 ( Nachmachen lohnt sich, danach fühlst du dich wie Godzilla höchstpersönlich, ich habe wirklich überlegt, ob ich dieses Kleid jemals wieder waschen sollte 😉🤣).

Wenn du anfängst, nicht mehr daran zu glauben, wie wundervoll du bist, haben schlechte Menschen gute Arbeit geleistet.

Mach dir dein Glück bewusst

Doch wie kommst du aus Zelbstzweifeln und Unsicherheit in ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht?

Es ist im Grunde ganz einfach: SEI DANKBAR, für jeden Tag an dem du morgens die Augen öffnen und am Leben sein darfst. Mach dir schon am Morgen bewusst, direkt nachdem du die Augen geöffnet hast, wieviel Glück du hast – einen neuen Tag erleben zu dürfen. Zu Leben ist keine Selbstverständlichkeit!

Vielen Menschen bleibt dieses Glück verwehrt – ungefähr 120.000 Menschen müssen jeden Tag diese Welt verlassen, weil der Weg für sie zu Ende ist – du nicht, du darfst diesen und jeden weiteren Tag zum schönsten Tag deines bisherigen Lebens machen.

Über 100.000 Menschen – jährlich – bekommen schon gar nicht erst die Chance zu leben, weil ihre Erzeuger entscheiden, dass diese kleinen Menschen – aus irgendwelchen Gründen – nicht geboren werden dürfen. Es liegt mir fern jemanden zu verurteilen, ich möchte damit nur klarstellen, welches Glück Du und ich haben, diesen vielleicht nicht ganz so gut gelungenen Tag (und solche Tage haben wir weiß Gott alle hin und wieder) erleben zu dürfen.

Wenn dein Kühlschrank voll ist, du darüberhinaus noch ein Dach über dem Kopf hast, bist du reicher als 75 Prozent der gesamten Menschheit! 75 Prozent – was für ein riesiger Anteil.

Also worüber reden wir hier? Über absolute Luxusprobleme. Wir haben keine wirklichen Probleme, solange wir oder unsere Angehörigen gesund und am Leben sind und unsere Münder und Bäuche mit Köstlichkeiten gefüllt sind. Was wir allenfalls haben, sind mehr oder weniger schwierige Situationen die wir lösen können, meist sogar mit geringem Aufwand, wir müssen nur unser bisheriges Denken und unsere Perspektive verändern, unser Gedankenkleid wechseln.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Danken kommt von Gedanken

Wir machen uns insgesamt viel zu viele Gedanken, über Dinge die wir nicht ändern können, indem wir ständig über alles und jeden Nachdenken, allerdings tun wir dies oft nicht in konstruktiver Art und Weise. Ob wir denken, können wir nicht beeinflussen – das tun wir sowieso – es liegt in unserer Natur. Aber wie oder was wir denken, entscheiden wir selbst und da wir sowieso denken müssen, können wir auch gleich richtig denken:

In unseren Gedanken steckt im Grunde schon das offene Geheimnis: DANKEN – kommt von Gedanken. Kombiniert ergibt es doppelt Sinn: In Gedanken danken.

Dankbarkeit und Demut haben noch niemandem geschadet, ganz im Gegenteil – sie sind der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Glück. Wenn du dir bereits morgens bewusst machst, wie privilegiert du bist, wie wertvoll und besonders jeder einzelne Tag ist, kannst du alles erreichen was du möchtest und eine kritische Begegnung wird dir nichts anhaben können, weil du weißt wer du bist und warum du hier bist.

Wenn dir nichts einfällt wofür du dankbar sein kannst, dann geh in Gedanken deinen Körper durch, beginne bei deinen Augen: sie ermöglichen dir die Wunder der Natur zu betrachten und all die schönen Dinge zu sehen. Deine Nase sorgt dafür, dass du all die köstlichen Gerüche wahrnehmen darfst und in der Lage bist Sauerstoff aufzunehmen. Dein Mund gestattet dir Nahrung aufzunehmen, feinste Köstlichkeiten zu geniessen und obendrein gibt er dir die Gelegenheit dich anderen Menschen mitzuteilen – Wertschätzung und Liebe auszudrücken und deine Liebsten zu küssen – ich finde küssen ist eine ganz wundervolle Tätigkeit, wir sollten es viel öfter tun 😉.

Ich versichere dir, spätestens wenn du gedanklich bei deiner großen Zehe angekommen bist, weißt du welches Wunder in dir steckt und was dich so besonders macht. Das richtige Mindsetting kann dir übrigens nicht nur dabei helfen, glücklicher und zufriedener zu sein, es ist inzwischen zahlreich wissenschaftlich belegt, dass positive Gedanken sich positiv auf die Gesundheit auswirken und das Fernbleiben sowie auch die Ausheilung von Krankheiten deutlich unterstützen.

Solltest du also nicht gesund sein, dann suche deinen Arzt auf, er wird dir die nötige Medizin und Behandlung verordnen und danach kümmerst du dich darum, dass deine Gedanken in die richtige Richtung gehen, nämlich: Gesund zu werden! Es wird dir nicht helfen, wenn du dich tagein tagaus mit deiner Krankheit beschäftigst – dadurch gibst du deinem Leiden nur viel zu viel Aufmerksamkeit und Raum – kümmere dich um die richtige Therapie und dann lass los – so gut es dir möglich ist. Konzentriere dich auf die schönen Dinges des Lebens und auf dein ganz persönliches Wunder.

Lebenslustige Grüße

Gabi ♥️

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