UGANDA – MEINE REISE ZU DEN LETZTEN BERGGORILLAS…ZUM WEINEN SCHÖN!

Ein Trip zu den letzten Berggorillas in Uganda ist ein unglaublich elektrisierendes Erlebnis und mit nichts auf der Welt vergleichbar.

Der Moment, indem Du realisierst, dass du inmitten einer der letzten Familien von Berggorillas – auf dem gesamten Planeten stehst: ATEMBERAUBEND. FASZINIEREND. EPOCHAL…. UND ZUM WEINEN SCHÖN. ♥️

Schon die Fahrt hoch hinauf auf den Berg – auf 2600 Meter – gestaltet sich als extrem abenteuerlich. Die „Straßen“ sind weder befestigt noch zum Abgrund in irgendeiner Form abgesichert und obendrein extrem schmal. Der Umstand, dass es jeden Nachmittag in Strömen regnet und das viele Wasser diese Wege in ein schmierig rutschiges ETWAS verwandeln, macht die Fortbewegung in einem Fahrzeug nicht unbedingt einfacher oder gar sicherer…

Ganz im Gegenteil: Mein Fahrer erledigt einen Megajob!

Über 7 Stunden steil bergauf, auf schlammigen Untergrund, während das Fahrzeug wiederholt „wegschmiert” und ins Schlingern gerät – behält er die Ruhe und meistert diesen Höllentrip mit unglaublicher Souveränität und einem Können, wie ich es selten zuvor gesehen habe. Ich frage mich (und auch ihn 🙈) mehrfach warum er keinerlei Angst verspürt. Seine Antwort: “I am used, you don‘t…“

Tatsächlich habe ich mir, mehr als nur einmal während der Fahrt nahezu in die Hosen gemacht – aus Angst davor, in die Untiefen der ostafrikanischen Bergwelt zu stürzen…🙈 (aus mir unerklärlichen Gründen sitze ich nämlich immer auf der falschen – der dem Abhang zugewandten – Seite in diesem Auto…🙄).

Als dann oben auf dem schmalen Weg, in einer Kurve auch noch ein ”Straßenbaulaster” den Weg versperrt (viele Männer direkt auf der Klippe am Abhang stehen und neugierig aber völlig entspannt, abwartend zuschauen, was nun wohl passieren wird…🙈) und wir an diesem Laster auf der linken – wieder der dem Abhang zugewandten – Seite 🙄🙈 vorbeifahren müssen, bin ich raus…

Ich verlasse das Fahrzeug und bete inständig, dass diese Aktion gut ausgehen wird und ich am Ende nicht ohne Fahrer samt Fahrzeug, sowie ohne Gepäck samt Pass und Geld, irgendwo in Uganda auf einem Berg im Regenwald, zurückbleiben werde…weil “Cuba Gooding Jr.” (so nenne ich meinen Fahrer, zumal er ihm ziemlich ähnlich sieht…) in den afrikanischen Regenwald gestürzt, gerutscht, geflogen oder eben einfach nur gefallen ist…

Ich und meine verdammte Höhenangst!

Man hätte sich aber auch mal vorher Gedanken machen können, dass man – um Berggorillas in ihrem natürlichen Lebensraum erleben zu dürfen – RAUF (und zwar GANZ RAUF) auf einen Berg muss… (das hätte einem vorher aber auch irgendwer einfach mal sagen können…🙄😉)

Ich weiß noch nicht mal wo diese Angst eigentlich herkommt. Ich bin niemals abgestürzt oder dergleichen…und doch lässt sich diese Panik, vor allem und jedem, was sich auch nur im Ansatz mehr als einen Meter vom Erdboden in Richtung Höhe entfernt von meinem Bewusstsein weder steuern noch kontrollieren (es sei denn, ich stehe darunter und schaue nach oben…dann geht’s…🤣).

Mein logisches Denkvermögen setzt völlig aus, mir schlottern die Knie und mein Bauch fängt an zu fibrieren. Selbst gutes Zureden und tiefe Atemübungen helfen mir in derartigen Situationen nicht weiter…🙄 (es muss sich um einen unbekannten Gendefekt handeln, anders kann ich mir diesen Umstand nicht erklären…)

Ugandas Bergwelt – ein einziger Traum

Die Landschaft hingegen wird mit jedem gefahrenen Kilometer immer noch schöner, die Menschen noch freundlicher (möglicherweise durch die Tatsache, dass sie oftmals im wahrsten Sinne des Wortes direkt am Abgrund stehen), die zahlreichen Affen auf den Bäumen springen noch quirliger von Ast zu Ast und meine Vorfreude auf die Gorillas steigert sich ins Unermessliche.

Wir fahren durch unzählige kleine Dörfer, ich bestaune am Wegrand sitzende und ihre Babys stillende Mütter, und wir ziehen vorbei – an gefühlt Millionen – mir zujubelnden und freudig winkenden Kindern.

Wir überqueren schmale, wackelige und wenig vertrauenserweckende Brücken, die uns dennoch problemlos über reißende Bäche bringen, überholen endlos viele am Wegrand grasende Kühe und Ziegen, weichen den von oben herabfallendem Gesteins- und Erdbrocken (ausgelöst durch den vielen Regen) aus und meistern Schlaglöcher so tief wie der Krater des Mauna Loa auf Hawaii…

Oben angekommen liegt Uganda zu meinen Füßen in unbeschreiblicher Schönheit.

Ich stehe hier oben und blicke über ein Meer aus Tausenden Mahagonibäumen – verhangen im, für Uganda so typisch, zähem Dunst und Nebel. Dargeboten in einer Pracht und Klarheit an Farben, die es auf keiner Farbpalette jemals gegeben haben kann. Die Luft so sauber, klar und angenehm zu atmen, wie es sich kaum beschreiben lässt (dieser Höllentrip hat sich jetzt schon mehr als gelohnt, dabei habe ich die Berggorillas noch nicht mal gerochen, geschweige denn gesehen…)

Uganda strahlt in so vielen unterschiedlichen Grüntönen (mir war vorher gar nicht klar, dass es so viel verschiedenes Grün überhaupt geben kann…) und dennoch sieht dieses Land innerhalb weniger Kilometer immer wieder komplett anders aus.

Angekommen in der Ichumbi Gorilla Lodge (ich bin wie in allen Unterkünften bisher, auch in dieser Unterkunft mehr oder weniger der einzige Gast), gönne ich mir eine afrikanische Massage von einer einheimischen Dame. Es ist abends ziemlich kühl hier oben in den Bergen Ugandas, und ich hege die Hoffnung durch diese Massage die Anspannung der letzten sieben Stunden Fahrt zu verlieren und mich aufwärmen zu können…(…falsch gehofft…🙈)

Nach reichlicher Verspätung – auch sie hat enorme Probleme, die Lodge bei diesem fahruntauglichem Wetter in den Highlands von Uganda zu erreichen…- man muss wissen, dass die Einheimischen dort zumeist mit “MOTOTAXIS“ unterwegs sind – das sind Moped‘s, welche für wenige Ugandaschilling (die Landeswährung – 4100 UGX entspricht in etwa 1,- Euro) Menschen von A nach B oder C und D bringen…😉…kommt Justine ziemlich durchnässt in meinem Zimmer an.

Ich begrüße sie erschrocken mit den Worten: “Warum hast du nicht Bescheid gegeben, dann hätte ich niemals eine Massage bei diesem Wetter gebucht…“ sie antwortet entspannt und gelassen:“…ich bin froh und sehr dankbar, dass du eine Massage gebucht hast und ich bin gerne den weiten Weg heraufgekommen. Ich brauche das Geld für Essen. Für meine Kinder. Das Wetter spielt dabei keine Rolle…ich fahre aber heute nicht wieder zurück, dass wäre zu gefährlich…ich schlafe hier oben…“ (ein Umstand der mich sehr beruhigt, da es inzwischen draußen bereits dunkel ist).

In meinem Zimmer ist es ziemlich kühl, deshalb friert nicht nur Justine in ihren feuchten Klamotten, sondern ich noch mehr, weil ich über eine Stunde unbekleidet und bewegungslos vor ihr auf der Massageliege liege (unter keinen Umständen werde ich kneifen und die Massage stornieren oder abrechen, nicht unter diesen IHREN Vorraussetzungen…)

Wenn diese Frau Kilometer weit und mehr als zwei Stunden (hinten auf einem Moped, unter diesen Bedingungen) fahren kann, ihr Leben dabei riskiert, nur um einem ihr völlig unbekannten Gast mit einer Massage zu verwöhnen…werde ich mich gefälligst hinlegen, die Klappe halten, das Zittern und Zähneklappern so gut wie möglich unterdrücken und versuchen diese Massage zu genießen…

Nach einer Stunde bin ich richtig durchgefroren und hoffe inständig, dass aus der Dusche warmes Wasser kommt (nicht selbstverständlich, weil bei diesen heftigen Gewittern der Strom immer wieder ausfällt und es dauern kann, bis der Generator anspringt…). Ich habe Glück, es kommt sogar richtig heißes Wasser und ich dusche bestimmt 30 Minuten (sicherlich hab ich den Boiler total überanstrengt, womöglich sogar geschrottet…🙈😉) danach fühle ich mich angenehm entspannt und gut aufgewärmt.

Gleich nach dem Dinner, ziehe ich mich zurück und gehe schlafen. Morgen steht das Gorillatracking auf dem Programm und deshalb geht es sehr früh los…

BERGGORILLA – TREKKING

Bereits um 5:30 Uhr klingelt mein Wecker, zeitgleich klopft es an meiner Zimmertür: Mein frisch gebrühter “First-Morning-Coffee“ wird mir aufs Zimmer gebracht…(etwas, dass ich im Urlaub oder auf Reisen jedes Mal aufs neue unendlich genieße 🥰)

Ich mache mich fertig mit Tarnkleidung im Zwiebellook, wasserfestem Schuhwerk, Gamaschen (um mich vor Schlangen und Bushameisen zu schützen), Rucksack mit Lunchbox (niemand weiß im voraus, wie lange wir unterwegs sein werden, bis wir die Gorillas finden), Kameratasche, Handschuhe (um die Dornen des Gebüsch‘s zur Seite schieben zu können), Regencape, Desinfektionsmittel und zwei Flaschen Wasser im Gepäck…

Und los geht‘s, ab in den afrikanischen Regenwald, zu den letzten Berggorillas auf diesem – unseren – so sehr schönen Planeten. ♥️

Am Ausgangspunkt angekommen, gilt ein straffes Programm und zwar ohne Ausnahmen:

  1. Mehrfach Desinfektion von Händen und Schuhen
  2. Briefing
  3. Briefing
  4. Briefing
  5. Willkommensdarbietung von Einheimischen
  6. Check – ob auch jeder einen Mundschutz dabei hat (In Gorillanähe ist Mundschutz absolut Pflicht)
  7. Desinfektion der Hände
  8. Schnell nochmal Pipi machen (keine Ahnung wie sich das im Bush von uns wenigen Frauen bewerkstelligen werden lässt)
  9. Stock in der richtigen Länge entgegennehmen
  10. Meinen mir zugeteilten Porter begrüßen (in meinem Fall: “AGNES“ – eine Frau)
  11. Briefing
  12. Abmarsch

2 Gruppen mit je maximal 8 Personen, gehen in unterschiedliche Richtungen, zu 2 verschiedenen Berggorilla-Familien. Jede Gorilla-Familie darf nur 1x täglich “Besuch“ haben und nur für die Dauer von EXAKT 1 Stunde!

Die Empfehlung lautet ganz klar, sich einen Porter für ca. 15-20 USD zu nehmen – aus verschieden Gründen: Erstens kennen diese Leute den Bush wie ihre Westentasche, zweitens stützen, ziehen und führen sie dich auf besonders schwierigen Abschnitten des Weges (vor allem wenn du deine eigene Fitness überschätzt hast) und drittens tragen sie das Gepäck. Aber der wichtigste Punkt: Viertens… DIE MENSCHEN HIER LEBEN DAVON! (15 USD entspricht in Uganda in etwa einem halben Monatsgehalt)

Mein Porter heißt Agnes und sie ist ein herzensguter Mensch – das lässt sich innerhalb eines Bruchteils in der ersten Sekunde erkennen. Mir tut es prompt unendlich leid, dass sie meinen Rucksack samt Fototasche schleppen soll (ich biete ihr an, wenigstens die Kameratasche selbst zu tragen, aber davon will sie nichts hören…). Agnes ist eine ruhige Person, dreißig Jahre alt und hat drei Kinder im Alter von 7, 4 und 2 Jahren. Sie arbeitet hauptberuflich als Porter hier in Uganda im afrikanischen Regenwald. Bekleidet mit schwarzen Gummistiefeln und einem grauen Arbeitsanzug, aus dicht gewebter Baumwolle, sollte man meinen sie würde schon vor dem Start aufgrund der schwülen Hitze zerfließen…tut sie aber nicht.

Um zu den Berggorillas zu gelangen, muss man schon ziemlich fit und bereit sein, sich anzustrengen. Außerdem sollte man sich darauf einstellen die eigenen Grenzen zu überschreiten und auf keinen Fall darf man ängstlich, etepetete, verklemmt oder gar zimperlich sein.

Eine Garantie, die Berggorillas tatsächlich aufzuspüren und zu sehen, gibt es logischerweise nicht – man sollte demnach ebenso darauf vorbereitet sein, sich mit dem Weg als Ziel zu begnügen.

„Manchmal ist es wichtig, sich alleine auf eine Reise zu begeben, loszulassen und mutig zu sein.“

Gabriele Canale

Hintereinander und in einer Reihe durch den Regenwald

Auf schmalen Trampelpfaden starten wir unseren Trek, mit langen Hosen und langärmeligem Shirt, bei hoher Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 28 Grad im Schatten. Schon nach kurzer Zeit stelle ich fest wie angenehm es ist, schnell trocknende Kleidung und bequeme wasserfeste Schuhe zu tragen (mein “Zwiebellook“ hat sich überraschend schnell auf die letzte langärmelige Schicht reduziert…😉).

Bereits nach wenigen Metern geht es nur in einer Reihe und nur noch hintereinander (jeder Besucher folgt seinem Porter) in zügigem Tempo voran – es gibt keine „vorgetrampelten“ Pfade mehr, stattdessen geht es steil bergauf, hindurch durch dichtes Gestrüpp, Farne und Würgepflanzen und mit jedem weiteren Meter den wir laufen, werden die Abhänge zu meiner Rechten immer tiefer und durchaus beängstigender (du weißt es geht tief hinunter, aber du siehst es kaum mehr, so dicht ist der Pflanzenbewuchs). Ohne vorausgehende “Machetenmänner“ wäre der Weg durch den Dschungel nicht zu bewältigen.

In regelmäßigen Abständen legt der anführende Ranger eine Trink- und Verschnaufpause ein, in welcher mir jedesmal überwältigt der Atem stockt: Weil die Schönheit des Regenwaldes, mit seinem mir zu Füßen liegenden Baumkronen und dem dichten Dach aus Blättern in den unterschiedlichsten Farben leuchtend, sowie der enorme Geräuschpegel, den die verschiedensten Tiere und Abermillionen von Insekten verursachen, so unfassbar schön ist.

Diese Pausen sind immens wichtig für uns ungeübte Besucher; Anhalten und trinken ohne einen Gruppenstopp würde bedeuten: „Lost in the Jungle“. Die Büsche, Bäume und Schlingpflanzen sind extrem hoch und dicht wie eine grüne Wand. Man würde die vorausgehenden Personen schon nach wenigen Metern nicht mehr sehen oder hören können und sofort den Anschluß verlieren. Das wäre es dann gewesen…so tief drin in diesem Regenwald, ist eine Orientierung schlichtweg unmöglich.

Mir sowieso unbegreiflich, woher John der Ranger weiß, wohin er gehen muss und wie die täglich ausschwärmenden Tracker die Gorillas überhaupt aufspüren können – Berggorillas warten schließlich nicht an einem bestimmten Punkt des Waldes darauf, dass sie von Menschen gefunden werden. Gorillas sind sehr agil und ziehen viele Kilometer jeden Tag durch diese unermesslich großen Wälder.

Kaum einer von uns spricht, während wir gehen, wir sind alle gleichermaßen überwältigt von den Eindrücken, unserer Umgebung und dem Trek. Agnes lässt mich nicht aus den Augen (ich glaube sie kann auch mit den Ohren und jedem einzelnen ihrer Haare sehen…😉) sie zieht mich aus schlammigem Boden und versteckten Wasserlöchern, zeigt mir wohin ich treten soll, bewahrt mich vor dem Abstürzen, hält mir die langen Stacheln von besonders fiesen Pflanzen aus dem Gesicht und stützt mich, wenn ich mit dem Fuß zwischen zwei umgefallene Baumstämme geraten bin. Nebenbei trägt sie noch locker lässig meinen Rucksack und meine Kameratasche: CHAPEAUX ♥️

Mehrfach frage ich sie: “Agnes möchtest du etwas Wasser?“ (ich habe extra 2 Flaschen eingepackt) doch sie entgegnet jedesmal: “Nein danke, ich trinke später…“ und sie atmet noch nicht mal schneller – während wir Besucher alle bei der deutlich dünneren, feuchtwarmen Luft in dieser Höhe hörbar “schnaufen“…

„Schau einem Silverback niemals zu tief in die Augen. Es könnte sein, dass du dich darin verlierst.“

Gabriele Canale

Schau einem Berggorilla niemals direkt in die Augen

Der Moment kommt in meinem Fall, nach ungefähr 3,5 Stunden anstrengendem Marsch, steil bergauf und durch gefühlt alle Ecken des Regenwalds. Plötzlich und unvermittelt sehe ich die Baumspitzen vor mir wild umhertanzen, höre unmittelbar darauffolgend ein lautes Knacken sowie einen dumpfen weichen Aufprall, der einhergeht mit einem leichten Beben unter meinen Füßen…und zack stehe ich bereits:

MITTEN DRIN IN DER BERGGORILLA-FAMILIE

Kaum mehr Zeit, die Kamera aus der Tasche zu nehmen, den Mundschutz anzulegen und das Handy zu zücken. In leicht geduckter Haltung greife ich die dargebotene Hand des Rangers John, der mich vorsichtig nach ganz vorne schiebt und zieht (wahrscheinlich weil ich die Kleinste bin 💪🏻😉) und da seh ich ihn: DEN SILVERBACK. MEINEN SILVERBACK.

(Die Porter dürfen nicht in die unmittelbare Nähe der Tiere – um das Risiko einer Infektion der Berggorillas so gering wie möglich zu halten. Kamerataschen, Rucksäcke, Getränke etc. bleiben bei den Portern. Nur Kameras, Handys und Mundschutz dürfen nach erneuter Desinfektion der Hände mit. Es begleiten uns nur 2 bewaffnete Ranger in die direkte Nähe der Menschenaffen, bewaffnet n u r um im äußersten (!) Notfall einen Schuss in die Luft (!) abgeben zu können.)

Gemütlich an einen Baum gelehnt, sitzt – dieser riesige Berggorilla – zu meiner Linken, leicht erhöht, in etwa 10-15 Meter von mir entfernt und steckt sich Blätter – eines nach dem anderen – in seinen Mund…exakt genau so, wie ich es tue wenn ich Ackersalat zu meinem Butterbrot snacke… was für ein beindruckendes Wesen. Wenn man wie ich jetzt, einen Silverback so nah und direkt vor sich hat, in freier Natur und inmitten seiner Familie, kommt man nicht umhin sich bewusst zu machen – WIE ÄHNLICH WIR UNS DOCH SIND.

Der einzige Unterschied, auf den ersten Blick: Ich gehe ausnahmslos aufrecht – ER nur, wenn er es will. Und wenn er es will, ist er ungefähr 1,70 Meter groß und wiegt in seiner Gänze in etwa 200 Kilogramm (okay, er hat auch eine stärker ausgeprägte Körperbehaarung und geringfügig mehr Muskelmasse als ich 😉).

Die Weibchen sind um einiges leichter und kleiner, sie wiegen ausgewachsen zwischen 70 – 90 Kilogramm bei einer Körpergröße von rund 1,30 Meter. Und dann hat diese 14-Köpfige Familie noch ganz viele Kinder und Babys ♥️ die ausgelassen jedes einzelne Mal bis ganz nach oben auf die Baumspitze klettern, um oben angekommen festzustellen, dass sie dafür eigentlich viel zu schwer sind. Der Baum bricht und plumps, fallen sie wieder und wieder in die Tiefe auf weiches – zwar unwegsames – dafür aber gut abfederndes Gestrüpp.

Die Berggorillas der Familie BUSINGYE (so lautet der Nachname dieser Familie, was so viel bedeutet wie: In Bewegung) sind überraschend zutraulich, laufen direkt an mir vorbei, beobachten allerdings jeden Einzelnen von uns Eindringlingen genau. Ein Weibchen streift beim Vorbeigehen sogar meinen rechten Arm und sieht mir dabei kurzzeitig direkt in die Augen – ich halte vor Aufregung unwillkürlich die Luft an – doch sie guckt mich nur freundlich und neugierig an und geht weiter – jedoch nicht ohne sich nochmals umzudrehen, fast so als wollte sie mir noch etwas sagen…überlegt es sich aber anders und widmet sich dem nächsten Blatt – ohne mir etwas mitzuteilen (schade eigentlich – ich hätte mich so gerne mit ihr ausgetauscht). Auch die Babys zeigen nicht wirklich Scheu vor uns Menschen.

Beim Beobachten und studieren dieser Tiere verfliegt die Zeit im Nu und ich vergesse wirklich alles um mich herum – selbst die schmerzhaften Bisse der Millionen fiesen Bush-Ameisen, die sich irgendwie doch einen Weg unter meine Gamaschen und in meine Socken gebahnt haben. Aber egal denke ich, darum kann ich mich später noch kümmern…

Selbstverständlich gibt es klare Verhaltensregeln in direkter Nähe der Berggorillas einzuhalten:

  1. Schau einem Berggorilla niemals direkt in die Augen.
  2. Bleib unter allen Umständen absolut ruhig.
  3. Geh jedem Gorilla möglichst aus dem Weg.
  4. Halte unbedingt Abstand von mindestens 7 Metern ein.

Klingt Klasse. In der Theorie. Allerdings glaube ich nicht, dass der Silverback diese Regeln kennt und ich bezweifle stark, dass er sich daran halten würde, sollte er sie kennen…😉

Den Tieren aus dem Weg zu gehen ist schier unmöglich, ich stehe auf einem Hang, kann mich aufgrund der Dichte der Pflanzen kaum fortbewegen und SIE sind einfach überall: Vor mir, hinter mir, zu meiner Linken und zu meiner Rechten, ja selbst direkt über mir auf den Bäumen…sie haben uns sozusagen in ihre Familie eingeschlossen und wir wandern Meter für Meter mit ihnen weiter.

Ein unglaubliches Gefühl von Demut und Dankbarkeit bis hin zu Pipi in meinen Augen überkommt mich, als ich mir bewusst mache, wo ich mich gerade befinden darf: Inmitten einer Familie, einer vom Aussterben stark bedrohten Art…♥️ und ich trage mit meinem Besuch und meiner Wertschätzung dieser Tiere ein ganz kleinwenig dazu bei, deren Überleben zu sichern.

Wie schön kann ein Leben, m e i n Leben bitte sein ♥️

Berggorillas ignorieren sämtliche Regeln

Tief in meine Begeisterung versunken, bemerke ich zu spät, dass der Silverback beabsichtigt die Umgangsregeln vom Uganda-Wildlife-Government jetzt und hier, genau in diesem Moment zu brechen…(ich bin gerade damit beschäftigt die Babys auf dem Baum über mir zu beobachten und habe weder gehustet, noch mich in irgendeiner Form bewegt, oder sonstiges…)

In Lichtgeschwindigkeit stürmt dieser gewaltige Silverback aus dem Gebüsch – direkt vor meine Füsse – er bleibt ca. 1,5 Meter vor meinem Gesicht stehen, richtet sich auf und reißt sein wirklich sehr großes Maul weit auf, zeigt mir seine ultragroßen bräunlich verfärbten Eckzähne, brüllt tief und sehr laut und trommelt sich in bekannter KingKong-Marnier mit beiden Fäusten ausgiebig auf seine Brust…

Puoah – das ist mal ne „mir-schlottern-vor-Angst-die-Knie-Nummer“, das kann ich Euch sagen!

Ich bin mehr als nur erschrocken, wie paralysiert stehe ich da und fühle in diesem Moment wirklich Todesangst – er müsste nur seine Arme ausstrecken und er würde mich berühren, und es würde dem Anschein nach, definitiv keine freundliche Berührung sein…

Was soll ich tun? (schießt es mir durch den Kopf)

Weglaufen? – Geht nicht! Vor mir steht der gewaltigste Menschenaffe den ich jemals live gesehen habe, hinter mir ein großer Baum, rechts neben mir geht es steil und sehr rutschig nach unten, und links von mir ist zu viel Gestrüpp und ein steiler unbegehbarer Hang…aber selbst wenn ich mich tatsächlich bewegen könnte, glaube ich nicht, dass wegrennen die beste aller Ideen wäre.

Also fällt mir wieder ein, was ich zuvor beim Briefing gelernt habe: Ich senke den Blick, neige meinen Kopf, versuche das Zittern meiner Beine zu unterdrücken, balle meine Hände zu Fäusten um deren Zittern ebenfalls unter Kontrolle zu halten und hoffe, dass dies genügt…eine andere Chance habe ich nicht. Ich kann noch nicht mal mein Handy ausrichten um die Situation zu filmen, so aufgeregt bin ich, ich stehe im wahrsten Sinne des Wortes unter Schock.

Der Ranger John ist sofort an meiner Seite (ich habe keine Ahnung wo der so schnell herkommt – möglicherweise steht er die ganze Zeit schon neben mir und ich hatte es vor lauter Begeisterung nur nicht bemerkt), er legt seinen linken Arm um meine Schulter, zieht mich fest an sich, schnappt sich meine rechte Hand und reißt unsere beiden Hände hoch, direkt vor die Nase des Silverbacks, um ihm zu zeigen dass ich seine Freundin bin. Dabei spricht er laut auf den Berggorilla ein, dieser lässt sich nach einigen Minuten (gefühlt waren es Stunden) tatsächlich überzeugen, dreht um und versteckt sich beleidigt hinter dem nächsten Gebüsch – bleibt aber immer noch in meiner unmittelbaren Nähe.

Was den Silverback zu dieser Aktion und Machtdemonstration bewogen haben könnte, kann mir auch keiner der beiden Ranger erklären. Ich habe mich absolut ruhig verhalten – nur die Kamera hat bei jedem Auslösen leise geklickt.

Möglicherweise hat ihn das Klicken gestört…- das ist nur meine eigene Vermutung und die ist laut Ranger ziemlich unwahrscheinlich, weil: der Silverback zuvor ungefähr 10 -15 Meter von mir entfernt war und durch den Geräuschpegel, den die kleinen Gorillas und der Regenwald an sich verursachen, das Klicken der Kamera für den Silverback sehr wahrscheinlich gar nicht hörbar war. Wohl eher waren es die Pheromone, die mein Körper verströmt hat.

Der Ranger John meinte ergänzend, ich hätte dem Silverback einfach besonders gut gefallen, deshalb hat er mir – indem er sich groß und mächtig vor mir präsentiert hat – klar gemacht wer in dieser Familie der Stärkste ist und das Sagen hat. (Männer halt – selbst im Tierreich bleibst du nicht verschont 🤣)

Übrigens sagen die Ugander, dass ein Silverback 36 mal stärker ist, als ein ausgewachsener athletischer Mann.

Berggorillas Uganda

Fragen über Fragen – was denkt ein Silverback?

Was mag dem Silverback wohl beim Betrachten meines verschwitzten Gesichts, meiner hellen blonden Haare – den grünen Augen und den zu Fäusten geballten kleinen Händen durch den Kopf gegangen sein? Hat er all diese Regungen von mir überhaupt wahrgenommen? War er ebenso fasziniert von mir und meiner Person, wie ich von ihm? Hat er sich womöglich auch gedacht, was für interessante Augen dieses Lebewesen hat? War er ebenso beeindruckt von meiner kleinen zierlichen Statur, wie ich umgekehrt von seiner beachtlichen Größe und Stärke? Tat ihm möglicherweise leid, dass er mich erschreckt hat – so wie es mir leid tut, dass ich ihn zu dieser Aktion unbewusst ermutigt haben muss? Hat er sich ebenso jede Kleinigkeit, jede Falte in meinem Gesicht, die Öffnung meiner Nase, die Größe meines Mundes, die Form meiner Augenbrauen und jedes einzelne Härchen eingeprägt, wie ich mir die Seinen?

Diese Fragen wird mir wohl niemals jemand beantworten können. Fakt ist: ich glaube, dass Gorillas denken können. Ich denke auch – nein ich weiß es! Ich habe es schließlich eben selbst erlebt, dass Berggorillas fähig sind Emotionen nicht nur durch Gesten und Töne zu zeigen, sondern auch in deren Mimik sind ihre Gemütszustände deutlich erkennbar.

Ich werde diesen Moment – solange ich lebe – unter Garantie niemals mehr vergessen und ich will es auch gar nicht!

Obwohl mich diese wenigen Minuten bis heute – zwei Wochen danach – noch immer beschäftigen und ich diese Aufregung, dieses Zittern und aus purer echter Angst am gesamten Körper beben, noch immer nachspüren kann und auch jetzt noch klar und deutlich sein Gesicht direkt vor meinem sehe: seine warmen, tief in den Augenhöhlen liegenden – leicht fragend blickenden – braunen Augen, die struppigen schwarzen Augenbrauen (ähnlich jenen von Theo Weigel), die beiden dicken Adern, welche zu beiden Seiten seiner Nase im Gesicht verschwinden, seine plattgedrückte aber nicht allzu breite Nase und die kleinen feinen braun-graumelierten Härchen, die seinen großen Mund umrahmen, selbst den grasig-frischen Geruch habe ich noch deutlich in meiner Nase…

Das ich diese Minuten nicht gefilmt habe und auch kein anderer aus unserer Gruppe, verdeutlicht ungemein wie blitzschnell, unvorhersehbar und eben auch gefährlich diese Situation – für mich, aber auch für den Silverback – tatsächlich war.

Wir stehen schließlich alle hier mit gezückten Kameras und Handys und fotografieren ohne Unterlass, um dieses Berggorilla Erlebnis für die eigene Ewigkeit festzuhalten, aber wir alle waren so geschockt, dass keiner von uns (ich am allerwenigsten 🙈) in der Lage war, den Auslöser der Kamera zu drücken.

Selbst der Ranger kommt – als sich alles wieder beruhigt hat, nochmal auf mich zu und fragt: „Hast du gefilmt? Hast du ein Foto? -Derartige Situationen gibt es nämlich sehr sehr selten“.

Die Berggorillas in Uganda werden in mehreren Jahren habituiert. Habituiert bedeutet in diesem Zusammenhang, sie werden durch die – immer gleichen – Ranger an den Menschen gewöhnt, bleiben aber weiterhin wild. Was klar bedeutet, dass man keines dieser uns so sehr ähnlichen Tiere streicheln oder berühren könnte.

Einzige Kehrseite der Medaille: Ein Gorilla der vor Menschen keine Angst hat, läuft dummerweise auch vor Wilderern nicht davon. Die Alternative dazu wäre aber noch viel viel schlimmer: Die Berggorillas wären inzwischen sicherlich bereits ausgestorben.

Die Rettung der Bergorillas in letzter Sekunde

1991 wurde der BWINDI Impenetrable Forest (was soviel bedeutet wie: undurchdringlicher Wald) zum Nationalpark erklärt und seit 1994 gehört er zum UNESCO Weltnaturerbe. Mit einer Fläche von rund 320 Quadratkilometern ist dieser Regenwald größer als ganz München – vor vielen Jahren hat man -so erzählt mir später Cuba Gooding jr. – eine Schneise geschlagen: „…all diese Dörfer die du hier zu deinen Füßen sehen kannst und all dieses grüne Land, war früher auch Regenwald. Man musste die Bergmenschen aus dem Regenwald aussiedeln, um den letzten wenigen noch verbleibenden Gorillafamilien eine reelle Überlebenschance zu geben und das ging nur durch eine strikte Trennung und eine teilweise irreversible Zerstörung dieses gigantisch großen Regenwaldes“.

Die Menschen haben das Recht hier zu leben, aber eben auch die Tiere…mit dem Unterschied, dass Menschen eine Umsiedlung verstehen und lernen damit klarzukommen, die sanften Gorillas hingegen würden daran zerbrechen und vollends aussterben.

Indem man BWINDI im Jahr 1991 zum Nationalpark erklärt hat, hat man die Bergorillas sozusagen in allerletzter Minute vor dem endgültigen Aussterben gerettet. Die zusätzlichen Einnahmen durch den Artenschutz, sowie streng kontrollierten und limitierten Tourismus, kommen dem in den 70er Jahren durch Bürgerkriege und diktatorische Gewaltherrschaft sehr stark gebeutelten Land Uganda zugute und sorgen so für wirtschaftlichen Aufschwung.

700 USD pro Person kostet das Gorilla – Trekking im Jahr 2021. Das Geld sichert vor allem den Fortbestand der Tiere, gewährleistet deren Schutz und Sicherheit. Viele Menschen verdienen dadurch obendrein ihren Lebensunterhalt indem sie als Guide, Ranger, Tracker oder eben als Porter – wie Agnes – arbeiten. Trotz des stolzen Preises ist die Nachfrage in Zeiten vor Covid sehr hoch. Seit Covid (2020) sind die Besucherzahlen deutlich eingebrochen und die Zahl und Not der hungerleidenden Menschen in Uganda steigt wieder an.

Rund 450 Berggorillas (mehr als die Hälfte der verbliebenen gesamten Population auf diesem Planeten), leben hier in den Bergen der Regenwälder im Länderdreieck Uganda, Ruanda und dem Kongo. Wobei der Hauptanteil der Berggorillas sich meist auf ugandischem Gebiet aufhält (kann ich gut verstehen – BWINDI ist ein absoluter Traum ♥️)

Wenn die Berggorillas mich verstehen würden, hätte ich ihnen sehr gerne erklärt, warum es so wichtig ist, dass sie in Uganda bleiben und nicht zwischen den Nachbarländern Ruanda oder gar dem Kongo wechseln: In Uganda sind sie ziemlich sicher und werden durch das Government streng gechützt. Auf Wilderei und das Töten eines Gorillas stehen sehr hohe Geld- und Gefängnisstrafen – im Kongo hingegen, werden die sanften Primaten die dem Erbgut von uns Menschen bis auf mehr als 98 % ähnlich sind, noch immer gejagt und gegessen.

Das dumme ist nur, dass der Gorilla nicht weiß, wann er beim umherstreifen die Landesgrenze überschritten hat…

Es wird wohl leider noch einige Jahre dauern, bis auch Ruanda und vor allem der Kongo verstanden haben, dass ein Land viel viel mehr von einem lebenden Berggorilla profitiert, als von einem toten.

Reisen lässt dich erkennen: Es spielt keine Rolle wieviel du schon weißt, es gibt immer noch etwas, dass du noch nie zuvor gesehen oder gehört hast

Gabriele Canale

Der Rückweg gestaltet sich nicht ganz so schwierig, immerhin geht es, statt steil bergauf, nun endlich mal bergab. Der „Machetenmann“ muss trotzdem weiter vorausgehen und auch Agnes und die anderen Porter haben kaum Zeit sich um ihre eigenen Schritte zu kümmern. Nach wie vor geht es nur in einer Reihe und ausnahmslos hintereinander durch den Regenwald. Auch haben sich die versteckten tiefen Wasserlöcher unter dem Dickicht nicht in Luft aufgelöst. Es gilt weiterhin höchste Konzentration beim Aufsetzen eines jeden Schrittes – eine verletzte Person würde den Abstieg um einiges schwieriger machen.

Nach knapp 2 Stunden erreichen wir die Basis. Jeder Besucher erhält eine Urkunde über die Teilnahme am Uganda-Gorilla-Trekking, mit Namen, Datum und offizieller Unterschrift.

Wir haben enormes Glück, dass es nicht geregnet hat, nicht nur der Weg wäre um ein vielfaches beschwerlicher gewesen, auch hätten wir den Berggorillas nicht im gleichen Maße beim Umherwandern durch den Regenwald folgen können, und die Aufnahmefähigkeit der Kameras und Handys wäre ebenfalls stark beeinträchtigt gewesen.

Ganz unabhängig davon kann ich nun Agnes zusätzlich zu den 20 Dollar auch noch ein unbenutztes Regencape in Tarnfarbe samt einem Paar ordentlicher Handschuhe schenken, worüber sie sich immens freut.

„Waren die Berggorillas die Anstrengung und das Risiko wert?“ (wurde ich schon mehrfach gefragt…)

JA AUF JEDEN FALL – ich würde noch heute und sofort wieder losziehen ♥️

Ich stelle Euch im Anschluss noch ein paar Videos ein – falls Ihr Lust habt, die Gorillas in Bewegung zu sehen.

Meine weiteren Abenteuer in Uganda schreibe ich Euch in einem gesonderten BLOG-Beitrag auf und den findet Ihr dann unter der Rubrik TRAVEL.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr einen kurzen Kommentar HINTERLASSEN würdet (darf auch gerne ein etwas Längerer sein 😉) und liebend gerne dürft Ihr diesen Beitrag oder Link, in Euren Social Media Kanälen verbreiten…

Ich wünsche Euch die schönste Zeit Eures bisherigen Lebens.

Lebenslustige Grüße

Gabi ♥️

Weitere Infos zu Reisen nach Uganda und dem Gorillatrekking findet Ihr HIER.

Wissenswertes zu den Vorraussetzungen: die Einreiseerlaubnis, Visum, Covid und alle notwendigen Impfungen betreffend findet Ihr HIER.

Zu den günstigsten Flügen: Zeit- und Kostentechnisch gelangt Ihr HIER

Mein Ausstieg…;-)
Unterwegs nach Oben…Auf dem Berg…
Der BWINDI Impenetrable Forest…
Der Aufstieg – kurz mal nicht aufgepasst…;-)
Der anstrengende Aufstieg…
Der nächste Silverback…
Spielende Gorillababys…
Kurz nach der SILVERBACK Aktion…
Respekt vor dem SILVERBACK…..
Der Rückweg zur Basis
Meine Gedanken beim Abstieg – kurz vor der Basis…

7 Kommentare zu „UGANDA – MEINE REISE ZU DEN LETZTEN BERGGORILLAS…ZUM WEINEN SCHÖN!

    1. Oh wie schön – dann weißt Du aus eigener Erfahrung wie ergreifend und aufregend eine Begegnung mit diesen wundervollen Tieren ist. 🥰 Ich habe die Zeit bis wir sie gefunden haben, unendlich genossen …vielen Dank für Deinen Kommentar und auch Dir wünsche ich noch unendlich viele Reisen mit schönsten Erlebnissen…❣️

  1. Wow, was für ein beeindruckender Bericht. Er macht mir gleichzeitig Lust und Angst, aber ich möchte unbedingt einmal die Berggorillas besuchen und bin mir absolut bewusst, dass man für diese Erfahrung definitiv mehr als nur einen Schritt aus seiner Komfortzone heraus muss!
    Ich bewundere dich, dass du alleine auf Reisen gehst! Dafür würde mir dann doch der Mut fehlen, obwohl ich schon oft gehört habe, dass genau DAS einem die schönsten Reiseerfahrungen schenkt…
    Vielen Dank für das Teilen deiner Reiseerfahrungen und die Bilder und videos dazu! Auch ohne die „Silverback-aktion“ wäre dieser Bericht schon wunderschön, aber das war einfach überwältigend…in jeder Hinsicht! Es ist natürlich etwas schade, dass niemand ein Bild oder ein video davon gemacht hat, aber auch so wird dieses Erlebnis garantiert für immer in deinem Kopf und, vor allem, Herzen verankert bleiben!
    Ich wünsche dir alles Liebe und noch viele weitere Reisen und Abenteuer!
    Tania

    1. Liebe Tania,
      ja, damit hast Du Recht…auch ohne die Silverbackaktion würde ich die gesamte Reise und das Zusammentreffen mit den Berggorillas nie mehr wieder vergessen…❣️Es war einfach zu schön!
      Alleine Reisen!? Ich kann es nur jedem empfehlen – man ist viel schneller und wesentlich intensiver mit dem jeweiligen Land und dessen Menschen verbunden. Hab vielen Dank für diesen lieben Kommentar und ich wünsche Dir die schönste Zeit deines Lebens …
      lebenslustige Grüße
      Gabi ♥️

  2. Liebe Gabi, ich habe Deinen tollen Bericht gerade verschlungen ( eigentlich hatte ich gar keine Zeit, jetzt etwas Längeres zu lesen, aber er hat mich nicht losgelassen!)

    So anschaulich, wie Du alles beschrieben hast, kann ich mir jetzt noch eher vorstellen, dieses Abenteuer auch zu wagen.

    Ich habe heute zum ersten Mal einen Artikel von Dir gelesen…wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein!

    Danke für den Artikel, ich wünsche Dir noch weiter viele besondere Erlebnisse und dass Du viele Menschen motiviertst, afrikanische Länder kennenzulernen!

    Liebe Grüße Bianca

    1. Liebe Bianca,
      vielen herzlichen Dank für Deinen wundervollen Kommentar ❣️
      …selbstverständlich darfst Du jedes Abenteuer wagen, dass Du dir im Geiste vorstellen kannst…und wenn Du es noch nie zuvor getan hast: umso besser…denn dann kann es nämlich nur gut werden…😉🥰
      Ich für meinen Teil, werde nicht aufhören von Afrika zu erzählen, weil ich nicht aufhören werde diesen großartigen Kontinent weiterhin zu bereisen – weil er einfach in all seiner Vielfalt soooo sooo schön ist….❣️

      Ich wünsche Dir den schönsten Abend meine Liebe…

      lebenslustige Grüße

      Gabi ♥️

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